Immer wieder werde ich gefragt, wieviel K sind gefragt und was macht denn wirklich Sinn? Nach Rücksprache mit einigen Vorführern von div. Kinos kommt man zu folgender Erkenntnis. Gerade in den ersten 10 Sitzreihen im Kino kann man eventuell noch einen Unterschied zwischen 2K und 4K feststellen. Ebenso wenn man vor einem 55-Zoll Bildschirm in einem Abstand von etwa 80cm sitzt. Ab einer größeren Entfernung ist dies jedoch auch für Profis nicht mehr so leicht zu erkennen und obendrein physiologisch auch gar nicht mehr möglich. Eigentlich völlig gegensätzlich zu den derzeitigen Sehgewohnheiten.

Natürlich, wenn wir über das nötige Budget verfügen, warum dann nicht sogar 5K , 8K oder mehr.

Meiner Meinung nach macht es jedoch auch nicht wirklich Sinn, eine Dokumentation in 4K zu produzieren. Zu berücksichtigen gilt natürlich auch die dadurch entstehende, massive Datenmenge, welche erst einmal ordentlich Speicherplatz benötigt.

Tatsache: Einen Produktion in HD kann ich ohne Probleme eins zu eins im Fernsehen senden, mit weniger Kosten und einer wesentlich geringeren Speicherplatzproblematik. Am Ende sieht es nicht wirklich anders aus.

Ich denke, daß wir mit 4K einen wirklich außergewöhnlich gute Standard erreicht haben und somit das Marktangebot (damit meine ich auch den Profibereich) allmählich gesättigt ist.

Natürlich stehen auch die Hersteller vor einer neuen Herausforderung. Denn was soll man nach 4,5K oder 8K noch verkaufen?

Ein guter Vergleich im Audio Bereich bietet hier eine AudioDVD. Diese bringt eine Qualität hervor, welche das menschliche Gehör gar nicht mehr wirklich wahrzunehmen vermag.

Tatsache ist: der Schuss ging nach hinten los, denn letzendlich durchgesetzt haben sich die simplen Ohrenstöpsel mit der eher durchschnittlichen MP3-Technik.

Und zu guter Letzt zählt nebst der ganzen Technikschlacht immer auch noch ein gutes Storytelling!

In diesem Sinne ;-)