Immer wieder werde ich gefragt, wieviel K sind gefragt und was macht denn wirklich Sinn? Nach Rücksprache mit einigen Vorführern von div. Kinos kommt man zu folgender Erkenntnis. Gerade in den ersten 10 Sitzreihen im Kino kann man eventuell noch einen Unterschied zwischen 2K und 4K feststellen. Ebenso wenn man vor einem 55-Zoll Bildschirm in einem Abstand von etwa 80cm sitzt. Ab einer größeren Entfernung ist dies jedoch auch für Profis nicht mehr so leicht zu erkennen und obendrein physiologisch auch gar nicht mehr möglich. Eigentlich völlig gegensätzlich zu den derzeitigen Sehgewohnheiten.

Natürlich, wenn wir über das nötige Budget verfügen, warum dann nicht sogar 5K , 8K oder mehr.

Meiner Meinung nach macht es jedoch auch nicht wirklich Sinn, eine Dokumentation in 4K zu produzieren. Zu berücksichtigen gilt natürlich auch die dadurch entstehende, massive Datenmenge, welche erst einmal ordentlich Speicherplatz benötigt.

Tatsache: Einen Produktion in HD kann ich ohne Probleme eins zu eins im Fernsehen senden, mit weniger Kosten und einer wesentlich geringeren Speicherplatzproblematik. Am Ende sieht es nicht wirklich anders aus.

Ich denke, daß wir mit 4K einen wirklich außergewöhnlich gute Standard erreicht haben und somit das Marktangebot (damit meine ich auch den Profibereich) allmählich gesättigt ist.

Natürlich stehen auch die Hersteller vor einer neuen Herausforderung. Denn was soll man nach 4,5K oder 8K noch verkaufen?

Ein guter Vergleich im Audio Bereich bietet hier eine AudioDVD. Diese bringt eine Qualität hervor, welche das menschliche Gehör gar nicht mehr wirklich wahrzunehmen vermag.

Tatsache ist: der Schuss ging nach hinten los, denn letzendlich durchgesetzt haben sich die simplen Ohrenstöpsel mit der eher durchschnittlichen MP3-Technik.

Und zu guter Letzt zählt nebst der ganzen Technikschlacht immer auch noch ein gutes Storytelling!

In diesem Sinne ;-)

Wir sind in der glücklichen Lage für K24-Technik & Vertrieb mit Geschäftsführer Hr. Hannes Stummer eine polarisierende Imagelinie für Martinaudio zu entwickeln und umzusetzen. Die Maßnahme umfasst eine creative Print- und Social Media Kampagne für Österreich, begleitet von kurzen Imagespots. Fotografiert und gedreht wurde in Haag bei Resch-Foto. Grosses Lob an unser Topmodel Michaela Wolf besser bekannt als Wendy Night. Die Ergebnisse erscheinen nach Timeline mit Start Oktober 2017. Die Kampagne läuft auf Hochtouren bis vorraussichtlich Herbst 2018.

Herzlichen Dank an das gesamte Produktionsteam:

  • Klient. K24 Technik und Vertrieb, Hr. Hannes Stummer
  • Produkt: Martin Audio – Blackline, CDD Live
  • Idee, Konzept, Film: Harrynero
  • Artdirektion: Harry Nero
  • Fotografie: Fotostudio Resch
  • Model: Michaela Wolf (Wendy Night)

Ein Klassiker: Montag Mittag erreicht uns ein Anruf, eigentlich mehr ein Hilfeschrei eines Kunden. Die Herausforderung: Bis Dienstag (darauffolgender Woche!) einen Shop-TV Looper zu produzieren. Ganz aus dem Nichts, von Null auf Hundert. Also blieben uns gerade mal 7 Tage, inkl. Wochenende, aber das ist bei uns Filmschaffenden offensichtlich so wie so kein Thema. Jetzt lief unser Smartphone wahrlich heiß. Wettercheck, Location organisieren, passende Models buchen, Probs checken, Styling organisieren, Drehbuch und Storyboard scribbeln, und und und. Ach ja, nicht zu vergessen einen Soundtrack zu produzieren. (hier hat uns Ivo Truhlar wahrlich den perfekten Sound-Track gebastelt, danke Ivo!)  Es gelang uns für Freitag alles zu organisieren und fixieren. Ein Teilbereich einer unmittelbar am See liegenden Gastronomie wurde reserviert. Bedauerlicherweise fiel dem Wirt jedoch um 11:00 Uhr Vormittags ein, daß er ja auch noch einen „Leichenschmaus“ für 12:00 Uhr eingetragen hatte. Toll, also musste unser gut motiviertes Filmteam sein Basislager mit samt dem ganzen Styling, Accessoires und Filmequipment in das angrenzende, leere Hallenbadbecken übersiedeln.

Dank meiner lieben Frau Anita lief der Filmdreh wie am Schnürchen. Anita führte Regie, Prüfte Styling, Accesoires, Probs, hatte das komplette Storyboard im Auge und sorgte letzendlich auch noch am Set für die richtige Motivation der Darsteller. Das war auch nötig, denn unser Produktionsplan war extrem eng. Waren da natürlich auch noch hunderte Badegäste welche den Produktionsablauf nicht unbedingt erleichterten. (unglaublich wie viele, sagenhaft dicke Kinder immer wieder die Linse queren und somit schlagartig manch technisch gelungenen Shot visuell unbrauchbar machen.) Ach ja, das ganze im Hochsommer bei 32 Grad im Schatten. Bravo, dann blick mal durch die rosa Sonnenbrille.

Fazit: Letztendlich super gelaufen und rechtzeitig zur Geschäftseröffnung im Shop geloopt. Es zeigt uns wieder einmal auf: mit genauer Planung, Intuition, den richtigen Probs und einem gut motiviertem Team ist alles möglich. 

UUUND ACTION!